»Beiträge zum Fließgewässerschutz III - Erfolgreicher Arten- und Biotopschutz in Heidebächen« des NLWKN erschienen

Am Beispiel der Flussperlmuschel-Population in dem Heidebach Lutter wird aufgezeigt, dass eine sehr gute Wasserqualität für das Überleben dieser in der Lüneburger Heide einst in sehr großen Beständen vorkommenden Muschelart nährstoffarmer Fließgewässer allein nicht ausreicht.
Erst nachdem die in unnatürlicher Menge als Schadstoffe wirkenden Feinsedimente (Sand und Schluff) auf ein naturnahes Maß reduziert wurden, konnten sich typische Bachfische, wie die Elritzen, wieder natürlich vermehren. Die Artenschutzmaßnahmen für die Flussperlmuschel sind mit dem Heranwachsen von Jungmuscheln erfolgreich. Zwischenzeitlich wächst die nächste Generation Flussperlmuscheln ohne weitere menschliche Hilfe heran.

Mit der konsequenten Einrichtung von Sandfängen (= Sedimentfallen) in Entwässerungsgräben wurde beispielhaft eine Methode entwickelt und angewandt, die auch in anderen Gebieten das europaweit bestehende Problem mit unnatürlich hohen Feinsedimentfrachten in Fließgewässern verringern helfen kann.

Damit werden auch Wege aufgezeigt, wie eine Reihe von Zielen der FFH-Richtlinie und der EG-WRRL im Verbund erreicht werden können.


Das Heft ist für 2,50 € (zzgl. Versandkostenpauschale)
erhältlich beim NLWKN:

www.nlwkn.de (--> Naturschutz --> Veröffentlichungen -->Fließgewässerprogramm)

oder

Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
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